Gorch Fock
Das Flaggschiff der Deutschen Marine, die Gorch Fock erhielt nach dem Verlust der Galionsfigur einen neuen Albatros. Die alte wurde in einem Sturm vor Weihnachten 2002 aus ihrer Befestigung gerissen.
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Sedov
Die
Sedov erhielt 1999 eine Bugornamentik angelehnt an die verlorengegangenen
Originale. Sie enthält in kyrillischen Buchstaben die Initialien
der Fischereiakademie Murmansk und deren Wappen. |
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Die
Krupp-Germania-Werft in Kiel baute von 1921 bis 1931 Segelschiffe. Während
dieser Zeit entstanden zwei große Viermast- Barken: Die Hussar lief
1931 als Luxusyacht vom Stapel und fährt heute unter dem Namen Sea
Cloud als Kreuzfahrtschiff. Das zweite Schiff war die Magdalene Vinnen,
die 1921 als Frachtsegler auf ihre erste Fahrt ging und heute unetr dem
Namen Sedov als Ausbildungsschiff für das russische Fischereiministerium
fährt. Die Magdalene Vinnen wurde ursprünglich für die
Bremer Reederei Vinnen, F.A.&Co. als reiner Segler gebaut, bekam aber
auf anraten der Werft einen Hilfsmotor mit 500 Ps. Aus Chile und Argentinien
transportierte der Frachtsegler u.a. Salpeter- später auch Getreide
von Australien nach Europa (z.B. Sydney- Isle of Wight in 92 Tagen). Die
Magdalene Vinnen erwies sich dabei als schneller Segler, der in seiner
Wirtschaftlichkeit den Frachtdampfern, dank seines Motors, in Nichts nachstand.
Im Jahr 1936 suchte der Norddeutsche Lloyd, Bremen, ein Schulschiff und
kaufte die Magdalene Vinnen, die bereits zu dieser Zeit als das größte
Segelschiff der Welt galt. Lloyd baute das Schiff zum frachtfahrenden
Schulschiff um, da es als reiner Frachtsegler unrentabel geworden war.
Unter dem Namen Kommodore Johnson (benannt nach dem Führer des lloydschen
Schnelldampfers Bremen) transportierte das Schiff nun ausschließlich
Getreide aus Argentinien und Australien nach Europa. Für den Lloyd
legte die Kommodore Johnson insgesamt 97 469 Seemeilen zurück. Während
des zweiten Weltkrieges fuhr die Kommodore Johnson dann als reines Ausbildungsschiff
auf der Ostsee. Nach Kriegsende mußte das Schiff- ebenso wie die
Padua (heutige Krusenstern)- an die UdSSR als reparationsleistung übergeben
werden. Die Sowjets tauften die Viermast- Bark auf den Namen Sedov, nach
dem russischen Polarforscher Georgij J. Sedov (1877-1904) und setzten
sie bis 1966 als ozeanografisches Forschungsschiff ein. Erst 1982 tauchte
der Segler wieder in europäischen Gewässern auf.
Sie war nun zum reinen Ausbildungsschiff umgebaut worden. Mit Unterkünften für 240 Mann, Schulungsräumen, einem großen Festsaal, einem kleinen Museum und einer Bar. Sie fährt im Auftrag des sowjetischen Fischereiministeriums und hat nun 70 Mann Stammbesatzung, 164 Kadetten sowie 6 Lehrer an Bord. Die Sedov war bis 2000 das größte fahrende Segelschiff und ein gern gesehener Gast auf Windjammer- Regatten. Seit 1989 besteht auch für westliche Trainees die Chance, einen Törn mitzumachen.
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Khersones
INMARIS
PERESTROIKA SAILING Maritime Service GmbH
Martin-Luther-Straße
3 |
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Roter Sand
Eichenholz, 130 x 160cm |
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Stortemelk
Im Oktober 2004 bekam die Stortemelk eine Bugverzierung. Es ist eine stilisierte Welle aus Holz, eine so genannte 'Krulle'. Der Schaum auf der Welle symbolisiert die brechenden Wellen im "Stortemelk", dem Fahrwasser in der Nordsee zwischen Vlieland und Terschelling. Stortemelk
Sailtravel Phone NL(Nov-Mrz): +31 (0)118/64 40 03 |
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Die Stortemelk wurde 1961 als Nordseefischer auf Kiel gelegt und 1992 zu einem Segelschiff umgebaut. Unter Aufsicht der strengen holländischen Schiffahrtsinspektion entstand somit dieser schöne, schnelle und sichere Segelschoner. Die umfangreiche Navigations- und Sicherheitstechnik ermöglicht der Stortemelk das Zertifikat "Fahrgebiete weltweit". Ihren Namen verdankt die Stortemelk dem turbulenten Fahrwasser zwischen den holländischen Wattenmeerinseln Vlieland und Terschelling. Bei stürmischem Wetter wird diese Meerenge von den Seefahrern aufgrund der tosenden Wellen als "schäumende Milch", auf Holländisch "Stortemelk", beschrieben. Die schlanken Linien und die effektive Takelage verleihen der Stortemelk ihre schlichte Sportlichkeit, während die Innenausstattung von Komfort geprägt ist. |