Sea Cloud

 

Die Sea Cloud (seit 2001 auch Sea Cloud I wegen der Reedereischwester Sea Cloud II) ist ein Luxuskreuzfahrtsegelschiff mit Viermastbarkrigg.

 

Im Jahre 1931 wurde sie im Auftrag des US-amerikanischen Multimillionärs und Börsenmaklers Edward Francis Hutton (1875-1962) als größte und luxuriöseste je gebaute Privatsegelyacht der Welt mit der Takelage einer Viermastbark von der Germaniawerft in Kiel unter dem Namen Hussar II gebaut. Sie war auch in ihrer Zeit die größte und teuerste Yacht überhaupt.

 

Nach Kriegseinsätzen als US-Küstenwachschiff, mehr als sechsfachem Besitzerwechsel, langen Liegezeiten und drohendem Abwracken wurden die Luxusräume Restaurierungsarbeiten unterzogen. Heute wird sie unter dem Namen Sea Cloud (Sea Cloud I) von der Firma „Hansa Cloud Ltd.“ auf Malta bereedert und von „Sea Cloud Cruises GmbH“ für Kreuzfahrten betrieben.

 

 

 

Teilerneuerung und Restaurierung der Galionsfigur samt Trailboards in Teakholz.

 

 

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Schulschiff Deutschland

 

Die Schulschiff Deutschland wurde 1927 vom Deutschen Schulschiff-Verein als viertes Schulschiff in Auftrag gegeben. Am 14. Juni 1927 lief sie bei der Tecklenborg-Werft in Geestemünde (heute Bremerhaven) vom Stapel.

Von 1927 bis 1939 unternahm sie Ausbildungsfahrten nach Übersee und in Nord- und Ostsee. Während des Zweiten Weltkriegs waren diese Reisen eingeschränkt und fanden nur noch in der Ostsee statt. Im Jahr 1995 wurde sie als schwimmendes Denkmal anerkannt und 1995/1996 in Bremen-Vegesack renoviert.

 

Komplette Restaurierung und teilweise Erneuerung der Ornamentik. Wiederherstellung in den Originalfarben von 1927.

 

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Alexander von Humboldt II

 

 

Die Bark „Alexander von Humboldt II“ hat im Oktober 2011 das Erbe der alten „Alexander von Humboldt“ angetreten, die mit ihren grünen Segeln seit Ende der 80er Jahre im Sailtraining-Einsatz war. Kurz nach Ablieferung des Neubaus wurde die alte „Alex“ außer Dienst gestellt und verkauft. Eigner und Betreiber der „Alex II“ ist die gemeinnützige Deutsche Stiftung Sail Training (DSST) mit Sitz in Bremerhaven. Deren wesentliche Ziele sind die Jugendarbeit unter Segeln und das Vermitteln traditioneller Seemannschaft.

Eschenholz, ganzer Stamm, 190 cm.

 

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Galionsfigur aus Eschenholz, 190 cm mit spezieller 23,5 Karat Vergoldung.

Mare Frisium

 

Die Mare Frisium ist ein historischer Dreimastschoner (Barkentine), der 1916 als Logger unter niederländischer Flagge zu Wasser gelassen wurde. Eingesetzt wurde das Schiff vor allem in der Doggerbank.

Ende der 1940er Jahre wurde die Mare Frisium zu einem Frachtsegler umgebaut und verkehrte zeitweise unter dem Namen Helmut zwischen Schweden und Deutschland.

Seit 1995 dient das Segelschiff als Passagiersegler, bis zu 90 Tagesgäste finden darauf Platz. In den zwölf Kabinen können 36 Passagiere bei Mehrtagestörns übernachten.